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SOLARIS
Ausstellung zum Bühnenbildprojekt des Frühlingssemesters

Mai 2017:

Temporäre Ausstellung des Bühnenbildprojekts «Solaris» im Foyer des Theater Basel. Bilder der Vernissage am 11. Mai 2017.

Der Roman «Solaris» von Stanislaw Lem ist 1961 erschienen. Er stellt existenzielle und philosophische Fragen. Erzählt werden diese anhand der Konfrontation des Menschen mit einer andersartigen Intelligenz, die ihn konstant auf sich selbst zurückwirft. Dieser Konflikt des Seins spiegelt sich heute in der neuen vernetzten Welt und ihrer zunehmenden Virtualität, in der sich alles um einen selbst zu drehen beginnt. Er ist  Ausgangslage für das Semesterprojekt. Die Frage danach, was Original ist und was Kopie, was real existiert und was „nur“ virtuell, beschäftigt uns ebenso wie die Frage nach unseren menschlichen Bedürfnissen in einer zunehmend sich dematerialisierenden Welt. Dies in eine räumliche Übersetzung zu bringen war die Aufgabe.

Das Foyer des Theater Basel bietet einen interessanten «Zwischenraum» und kann wie ein «Raumschiff» in der Stadt bzw. in der Gesellschaft behandelt werden. Es dient als Ort für ein zu entwerfendes Bühnenbild. Dabei interessiert uns, welche Rolle die Zuschauer einnehmen: Sind sie das Fremde, welches nicht angesprochen werden kann? Wird der Betrachter zum wesentlichen Bestandteil der Geschichte, wird er selbst zum Protagonisten, um den sich alles dreht?