2. ZWISCHENKRITIK - Letzte Präsentation vor der Umsetzungsphase

Juni 2019

Die Studierenden des zweiten Semesters präsentieren in ihren Projektgruppen die erarbeiteten Konzepte für das Stück ÜBERLÄUFER*. Nach intensiver Zusammenarbeit sind fünf ausgearbeitete Projekte entstanden, die präzise aufeinander abgestimmt sind, sich gegenseitig ergänzen und ein stimmungsvolles Ganzes ergeben.

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Bild 1 - Anouk Urben erklärt anhand eines Grundrissschemas die Besucherführung durch die Güterhalle St. Johann während des Musikstückes. Die dynamischen Raumstrukturen, die den Besucher mal sanft, mal drastisch durch das Stück bewegen sind bedeutend für das Konzept der Projektgruppe «OSMOSIS».

 

Bild 2 - Anhand von Visualisierungen und einer Kurzanimation bringt Alex Herbst, ebenso Teil der Projektgruppe «OSMOSIS», den Zuhörer*innen das Projekt näher. Erneut wird die Wandelbarkeit des Raumes als zentrales Thema des Bühnenbildes hervorgehoben. 

 

Bild 3 - Die Projektgruppe «PERSPEKTRAL» zeigt ihren Entwurf der Kostüme. Sie funktionieren als einfache Hülle die die Wechselbeziehung zwischen Einheit und Individualität thematisieren. Getragen werden die Kostüme nicht nur von den Besucher*innen, sondern auch von den Musiker*innen und den Bühnenarbeiter*innen. Somit entsteht eine einheitliche Gesamterscheinung als Sinnbild einer utopischen Gleichheit, die sich aber, bei näherer Betrachtung, in unterschiedliche, facettenreiche Individuen aufbricht. 

 

Bild 5 - Sich ständig wandelnd, ungreifbar und flüchtig, so beschreibt die Projektgruppe «THE_SPACE_BETWEEN» die Videoprojektionen, die in einer experimentellen Versuchsreihe entstanden sind. In vier Sequenzen werden die Aufnahmen während des Stücks projiziert, überlagern das Erlebte und setzen es in einen neuen Kontext. Eine Inszenierung zwischen Illusion und Realität die vorgefertigte Aufnahmen, Aufnahmen in Echtzeit, Massstabssprünge und lokal verschobene Skypeaufnahmen gekonnt miteinander verbindet. 

 

Bild 7 - Rahel Güntert präsentiert die Idee des begehbaren Kubus, der «Box», die sich freistehend, in Mitten des Bühnenbildes stehend, befindet. Die «Box» soll ein Fremdkörper in der Installation der Güterhalle darstellen, akustisch isoliert und völlig losgelöst von seiner Umgebung. Ein Volumen das anziehend und dennoch abgrenzend wirkt und sich als Raum der Freiheit entpuppt. 

 

Bild 9 - Das Arbeitsmodell der Güterhalle St. Johann bringt die einzelnen Bestandteile der Gruppenarbeiten zusammen und zeigt die finale Rauminstallation des Stücks. Ein essenzielles Mittel zur Veranschaulichung und Besprechung des Projekts. 

 

Bild 10 - Am Ende des Tages wird gemeinsam reflektiert und besprochen. Ein wichtiges Zusammenkommen zwischen den Musiker*innen und den Szenograf*innen, bevor Mitte August mit der Umsetzung des Projektes begonnen wird. 

 

Wir sind gespannt und freuen uns auf die Weiterentwicklung!